ÖlmalereiPeinture à l'huile
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Ölmalerei

Ölmalerei (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben und gilt als „klassische Königsdisziplin" der Kunst. Die Haltbarkeit und Farbbrillanz der Ölmalerei ist unübertroffen. Öl ist als Bindemittel ein Hauptbestandteil der Ölfarbe, wodurch sich die Bezeichnung für die Ölmalerei ableitet.

Künstler schätzen die Ölmalerei aufgrund ihrer guten maltechnischen Eigenschaften. Für die Ölmalerei wird Balsam-Terpentinöl, Harzfirnis (Dammar- oder Mastix-Harzlösung) und/oder Öl als Malmittel verwendet. Als Verdünnungsmittel dient Terpentin. Die Ölmalerei entsteht nach der alten Malerregel „fett auf mager". Durch eine fehlerhafte Malweise, beispielsweise durch zuviel Öl oder einen zu stark saugenden Malgrund, kann das Ölbild Runzeln und Risse bekommen. Glatt geschliffene Ölbilder neigen leichter zur Rissbildung. Bei älteren Ölbildern sind Alterssprünge, die sich netzartig über das Bild ausdehnen, häufig zu beobachten. Die Ölmalerei gilbt mit der Zeit durch die verwendeten Öle und Harze. Ohne Sonneneinstrahlung, etwa bei Lagerung, verstärkt sich dieser Prozess, kann aber durch Lichteinwirkung teilweise rückgängig gemacht werden. Das Ölgemälde darf erst nach vollständiger Trocknung und Aushärtung (oft erst nach über einem Jahr) mit einem Firnis überzogen werden.

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Albert Beltran